{"id":141,"date":"2020-11-07T12:06:33","date_gmt":"2020-11-07T11:06:33","guid":{"rendered":"http:\/\/agori.noblogs.org\/?p=141"},"modified":"2020-11-07T21:04:16","modified_gmt":"2020-11-07T20:04:16","slug":"in-gedenken-an-die-opfer-des-islamistischen-terrors","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/agori.noblogs.org\/?p=141","title":{"rendered":"In Gedenken an die Opfer des islamistischen Terrors"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-size: small\">Wir m\u00f6chten den Opfern der islamistischen Anschl\u00e4ge in Dresden, Conflans-Sainte-Honorine, Nizza, Kabul und Wien gedenken. Unser Beileid gilt ihren Angeh\u00f6rigen und FreundInnen und unsere Solidarit\u00e4t den zahlreichen Verletzten, die hoffentlich bald und vollst\u00e4ndig genesen m\u00f6gen.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Wegen der angespannten Coronalage wollten wir keine gr\u00f6\u00dfere Zusammenkunft zum Gedenken organisieren, sondern auf diesem Weg \u00f6ffentlich auf dem Schlossplatz auf die Notwendigkeit der Erinnerung an die Opfer und der Bek\u00e4mpfung des Islamismus aufmerksam machen.<\/span><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-161\" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/1-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"475\" height=\"321\" \/><\/p>\n<h1 class=\"western\"><strong><span style=\"font-size: small\">Dresden, Conflans-Sainte-Honorine, Nizza, Kabul, Wien<\/span><\/strong><\/h1>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: small\">Am 4. Oktober griff ein Islamist in Dresden ein homosexuelles Paar an, der 55-j\u00e4hrige Thomas L. starb bei dem Anschlag, sein Partner wurde schwer verletzt. Nachd<\/span><span style=\"font-size: small\">em von der Tat mehrere Wochen lang in der \u00d6ffentlichkeit \u00fcberhaupt nichts bekannt war, ist die <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/messerangriff-in-dresden-verschweigen-behoerden-homophobie.1939.de.html?drn:news_id=1190108\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">homosexuellenfeindliche Motivation des Anschlags<\/a> noch immer kein Thema.<\/span><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><\/a><span style=\"font-size: small\"><a class=\"sdfootnoteanc\" href=\"#sdfootnote1sym\" name=\"sdfootnote1anc\"><\/a> <\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: small\">Am 16. Oktober wurde im Pariser Vorort Conflans-Sainte-Honorine der Lehrer Samuel Paty enthauptet, weil er es gewagt hatte, im Unterricht das Recht<\/span><span style=\"font-size: small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-148 \" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/3-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"254\" height=\"173\" \/><\/span><span style=\"font-size: small\"> auf Meinungsfre<\/span><span style=\"font-size: small\">iheit am Beispiel der Mohammed-Karikaturen zu verdeutlichen, wodurch er in der Folge Opfer ein<\/span><span style=\"font-size: small\">er islamistischen Hasskampagne im Internet wurde, die den T\u00e4ter zu dem barbarischen Mord motivierte. Keinen Monat zuvor griff ein Islamist in der N\u00e4he der fr\u00fcheren Redaktion der Satirez<\/span><span style=\"font-size: small\">eitschrift Charlie Hebdo Menschen mit einem Messer an.<\/span><br \/>\n<span style=\"font-size: small\">Am 29. Oktober ermordete ein Islamist auf grausame Art drei Menschen in der Kirche Notre-Dame-de-l\u2019Assomption in Nizza, die 60-j\u00e4hrige Nadine D., de<\/span><span style=\"font-size: small\">n 54-j\u00e4hrigen K\u00fcster Vincent L., der gerade eine Messe vorbereitete und die 44-j\u00e4hrige Simone B.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Am 2.11. starben mindestens 35 Menschen bei einem Anschlag auf die Universit\u00e4t in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Eine Woche zuvor wurde dort bereits durch den IS ein Selbstmordanschlag auf eine Schule mit 24 Toten ver\u00fcbt, in beiden F\u00e4llen gab es zahlreiche Verletzte.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Am Abend des 2. November ver\u00fcbte ein IS-Anh\u00e4nger in einem beliebten Wiener Ausgehviertel in unmittelbarer N\u00e4he zur Synagoge einen Anschlag, bei dem vier Menschen starben und zahlreiche weitere verletzt wurden: Die Opfer sind der 21-j\u00e4hrige Nordmazedonier\u00a0Nedzip V., der Fu\u00dfballspieler in einem Verein war und an dem Abend seinen ersten Job f<\/span><span style=\"font-size: small\">eierte, eine 24-j\u00e4hrige Studentin der\u00a0Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte\u00a0Kunst, die nebenbei als Kellnerin arbeitete, eine 44-j\u00e4hrige Mitarbeiterin eines Unternehmens nahe des Tatorts und ein 39-j\u00e4hriger Restaurantbesitzer. Ob die zu diesem Zeitpunkt gl\u00fccklicherweise menschenleere Synagoge ein Ziel des Attent\u00e4ters war, ist den Ermittlungsbeh\u00f6rden noch nicht bekannt, man kann aber davon ausgehen, dass es sich <a href=\"https:\/\/www.juedische-allgemeine.de\/juedische-welt\/aus-der-erfahrung-gibt-es-ein-muster\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">nicht um einen Zufall<\/a> handelte \u2013 ein koscheres Restaurant, das auf dem <a href=\"https:\/\/taz.de\/Terrorismusexperte-ueber-Wiener-Attentat\/!5726059\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Weg des T\u00e4ters<\/a> lag, hatte gl\u00fccklicherweise geschlossen.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Die Opfer, so unterschiedlich sie auch sein m\u00f6gen, einte die Tatsache, dass ihre selbstbestimmte Art zu leben den Hass der IslamistInnen auf sich zieht: Hom<\/span><span style=\"font-size: small\">osexuelle, die sich \u00f6ffentlich zeigen, Bildung im Sinne von Meinungsfreiheit, Selbstreflexion und Selbstkritik, zu der auch Humor und Satire geh\u00f6ren, j\u00fcdische und auch christliche Einrichtungen und Menschen, sowie diejenigen, die ihre Freiheiten so gut es eben unter Coronabedingungen und denen des kapitalistischen Alltags geht, genie\u00dfen \u2013 auf all das kennt der Islamismus nur eine Antwort: den Tod. <\/span><span style=\"font-size: small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-147 \" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/2-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"462\" height=\"312\" \/><\/span><\/p>\n<h1 class=\"western\"><a name=\"_GoBack\"><\/a> <span style=\"font-size: small\"><b>Das ideologische Umfeld der IslamistInnen benennen \u2013 f\u00fcr eine antifaschistische Islamkritik!<\/b><\/span><\/h1>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: small\">Diese islamistischen Anschl\u00e4ge sind keine Einzelf\u00e4lle und w<\/span><span style=\"font-size: small\">ill man den Terror kritisieren und bek\u00e4mpfen, n\u00fctzt es nichts, seinen Zusammenhang mit dem Islam zu verschweigen. Relevante Teile der islamischen Welt reagieren nicht mit Entsetzen, einer klaren Distanzierung und Solidarit\u00e4t auf diese Welle des Terrors, sondern zei<\/span><span style=\"font-size: small\">gen recht unverhohlen, dass sie mit den T\u00e4tern das selbe Gedankengut teilen: Auf die doch recht deutliche Bekundung Macrons, Mohammedkarikatur<\/span><span style=\"font-size: small\">en als Teil der Meinungs\u00e4u\u00dferung zu verteidigen, <\/span><span style=\"font-size: small\">sowie gegen Islamismus vorzugehen, folgten muslimisc<\/span><span style=\"font-size: small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-156 alignright\" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/erdogan-238x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"216\" height=\"269\" \/><\/span><span style=\"font-size: small\">he Boykottaufrufe gegen Frankreich.<br \/>\nVon Erdogan bis zum iranischen Au<\/span><span style=\"font-size: small\">\u00dfenminist<\/span><span style=\"font-size: small\">e<\/span><span style=\"font-size: small\">r war in \u00fcbelster T\u00e4ter-Opfer-Umkehr zu vernehmen, die Karikaturen seien \u201eunmoralisch\u201c und das eigentliche Problem in der augenblicklichen Situation der Hass <\/span><span style=\"font-size: small\">gegen MuslimInnen. Auf den Stra\u00dfen von Afghanistan bis Bangladesch demonstrierten dar\u00fcber hinaus zahlreiche Gl\u00e4ubige ihre Sympathie f\u00fcr den islamistischen Terror.<\/span><span style=\"font-size: small\">Eine Religion, die in relevantem Umfang Gl\u00e4ubige hervorbringt, die eine Zeichnung f\u00fcr schlimmer halten als in ihrem Namen ermordete Menschen, hat ein weitergehendes Problem als \u201enur\u201c den Djihadismus. Der islamistische Terror hat hierzulande und auch anderswo ein ideologisches Umfeld, das meilenweit \u00fcber die beh\u00f6rdlich bekannten \u201eGef\u00e4hrder\u201c hinausreicht. Dieses Umfeld besteht aus legalistischen IslamistInnen, die sich bisweilen auch mal dazu durchringen, solche Anschl\u00e4ge zu verurteilen, wohlweislich ohne sie jemals auch nur in den entferntesten Zusammenhang zum Islam zu stellen. Und zu diesem Umfeld geh\u00f6rt auch der konservative Mehrheitsislam, der im Hass auf Frauen, Homosexuelle ,Ex-MuslimInnen, J\u00fcdinnen und Juden sowie Israel das Fundament liefert, auf dem die IslamistInnen zur m\u00f6rderischen Tat schreiten. Weit \u00fcber gewaltt\u00e4tige IslamistInnen hinaus wird in diesem Milieu Frauen der Respekt und das Ausleben einer selbstbestimmten Sexualit\u00e4t verwehrt, M\u00e4dchen bereits im Grundschulalter unter das Kopftuch gezwungen, J\u00fcdinnen und Juden gewaltsam bedroht und LehrerInnen trauen sich auch hierzulande zunehmend nicht mehr, <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-islamistischem-lehrermord-in-frankreich-was-berliner-schulen-aus-dem-mord-an-samuel-paty-lernen-muessen\/26305636.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bestimmte Themen noch zu unterrichten<\/a>.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Das Problem ist deshalb eine Religion, die zumindest in ihrem heute f\u00fcr eine nicht unerhebliche Anzahl ihrer Gl\u00e4ubigen richtungsweisenden Verst\u00e4ndnis und ihren Praxen eine lebens- und lustfeindliche, bis ins Privateste durchregulierte patriarchale Moralvorstellung hervorbringt. Sich ihr zu unterwerfen stellt keine individuelle religi\u00f6se Entscheidung dar, sondern es ist Aufgabe des gesamten islamischen Kollektivs, sie bei allen tats\u00e4chlichen oder qua Geburt und Herkunft von ihm als MuslimInnen Definierten durchzusetzen. Solche kollektivistischen und patriarchalen Moralvorstellungen gilt es vehement zu kritisieren, denn sie stehen der Freiheit und Individualit\u00e4t entgegen und einem solchen \u00f6ffentlichen Charakter der religio\u00f6sen Moral ist das Bestreben nach Ausdehnung auf alle Bereiche der Gesellschaft bereits inh\u00e4rent.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Der Hass auf westliche Werte, die zwar im Kapitalismus nur unzureichend verwirklicht sind, jedoch in ihrem emanzipatorischen Gehalt \u00fcber diesen und die geografische Region, in der sie als Produkt der Aufkl\u00e4rung entstanden sind hinausweisen, ist ein Produkt des Unwillens in der islamischen Welt, sich die Moderne in konstruktiver Auseinandersetzung anzueignen. Stattdessen verharren gro\u00dfe Teile islamischer Gemeinschaften in einer Opferhaltung als Resultat einer narzisstischen Kr\u00e4nkung, denn das eigene Selbstbild als beste und \u00fcberlegenste Religion steht in eklatantem Widerspruch zur politischen und \u00f6konomischen Realit\u00e4t in der Gegenwart.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">Dem tut die Tatsache keinen Abbruch, dass in westlichen Gesellschaften Menschen, die aus is<\/span><span style=\"font-size: small\">lamisch gepr\u00e4gten L\u00e4ndern stammen, Rassismus erfahren \u2013 der ohne Frage bek\u00e4mpft geh\u00f6rt und Solidarit\u00e4t mit den Betroffenen erfordert. Die <a href=\"https:\/\/taz.de\/Plaedoyer-gegen-abstrakten-Atheismus\/!5721820\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kritik am Islam<\/a><\/span><span style=\"font-size: small\">, auch mit den Mitteln der Satire und \u201eBlasphemie\u201c f\u00e4llt jedoch nicht da<\/span><span style=\"font-size: small\">runter, genauso wenig wie das Beharren darauf, dass sich jener, wenn \u00fcberhaupt, gef\u00e4lligst auf das Private zu beschr\u00e4nken hat. Es ist f\u00fcr eine Gesellschaft, die nicht hinter jegliche zivilisatorische Mindeststandards zur\u00fcckfalle<\/span><span style=\"font-size: small\">n will von ele<\/span><span style=\"font-size: small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-158 alignleft\" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/charliehebdo-237x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"266\" \/><\/span><span style=\"font-size: small\">mentarer Notwendigkeit, dass ihre Mitglieder auch eine solche Kritik an der eigenen Religion ertragen k\u00f6nnen, ohne darauf im besten Fall mit beleidigter Gekr\u00e4nktheit, im schlimmsten Fall mit Enthauptungen zu rea<\/span><span style=\"font-size: small\">gieren.<\/span><\/p>\n<h1><b>Antifa bedeutet: Islamismus bek\u00e4mpfen!<\/b><\/h1>\n<p class=\"western\"><span style=\"font-size: small\">Die Bek\u00e4mpfung organisierter IslamistInnen, aber auch ihres ideologischen Umfelds muss von antifaschistischer Seite endlich als ein zentrales Anliegen begriffen werden und die selbe Energie, Vehemenz und Emp\u00f6rung, die zurecht darauf verwendet wird, die gesellschaftliche Basis rechter Gewalt zu kritisieren, muss auch f\u00fcr die Kritik des Islamismus sowie seiner Unterst\u00fctzerInnen und VerharmloserInnen aufgebracht werden. Als AntifaschistIn hat man keine Sensibilit\u00e4t f\u00fcr regressive \u201ekulturelle Eigenheiten\u201c an den Tag zu legen oder Sympathien f\u00fcr eine Religion aufzubringen, die nichts als Kritik verdient, mit der bei ChristInnen in der Regel ja auch nicht gespart wird. Nur weil sich IslamistInnen und konservative MuslimInnen nicht \u00f6ffentlichkeitswirksam mit Holzkreuzen hinstellen und was von Abtreibungsverbot pl\u00e4rren (wogegen man sich nat\u00fcrlich stellen sollte \u2013 siehe Polen), sondern ihre T\u00f6chter lieber ganz privat unterdr\u00fccken und bedrohen, ist ihre Ideologie kein St\u00fcck weniger frauenfeindlich.<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/magazintapis?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Eine antifaschistische Kritik an der organisierten islamistischen Rechten<\/a>, die genauso zu behandeln ist, wie andere Nazis auch, ist mehr als notwendig \u2013 vor allem in Deutschland, wo es staatlicherseits allzu oft keine Distanz von legal auftretenden IslamistInnen gibt. W\u00e4hrend in Frankreich unz\u00e4hlige Menschen auf die Stra\u00dfe gingen, um zu gedenken und in Wien Staatstrauer ausgerufen wurde, werden in Berlin <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ehrlosstattwehrlos\/posts\/2943059802630188\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">IslamistInnen zum Gedenken<\/a> an die Anschl\u00e4ge eingeladen. <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/islamisten-demo-in-berlin-kehle-durchgeschnitten-in-nizza-allahu-akbar-rufe-in-neukoelln\/26574208.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Auf die Stra\u00dfe<\/a> gegangen wurde nat\u00fcrlich auch in Deutschland, blo\u00df nicht in Solidarit\u00e4t mit den Opfern, sondern gegen <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/nach-islamistischem-anschlag-in-nizza-130-menschen-demonstrierten-in-berlin-gegen-schmaehung-des-propheten-mohammed\/26576994.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201edie Schm\u00e4hung des Propheten Mohammed\u201c<\/a>. Derweil pflegt der deutsche Staat partnerschaftliche Beziehungen mit dem islamistischen Regime im Iran und Erdogan, betrachtet IslamistInnen als \u201eDialogpartner\u201c, ist unwillens, selbst die offensichtlichsten islamistischen Organisationen wie die Hamas oder die Grauen W\u00f6lfe zu verbieten oder islamistische Moscheen wie das IZH in Hamburg dicht zu machen und l\u00e4sst zahlreiche weitere Gottesh\u00e4user unter Kontrolle von DITIB, Mill\u00ee G\u00f6r\u00fc\u015f und anderen islamistischen Organisationen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-149 \" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/4-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"190\" height=\"283\" \/>Antifaschistisch und solidarisch sein mit denjenigen, die als Feindbilder der IslamistInnen (und nicht zuf\u00e4llig auch der meisten anderen Rechten) fungieren hei\u00dft, vehemente Kritik am deutschen Staat und seinem unzureichenden Umgang in der Bek\u00e4mpfung des Islamismus, sowie eine konsequente und universalistische Kritik am Islam, ohne \u2013 wie die Rechten es tun \u2013 Menschen aus islamischen Staaten auf ihre Herkunft zu reduzieren, sie pauschal zu Muslimen zu machen oder ihnen nicht die \u2013 wenngleich herausfordernde \u2013 M\u00f6glichkeit zur Selbstreflexion und Ver\u00e4nderung zuzugestehen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small\">Vor allem hei\u00dft es auch, solidarisch mit denjenigen zu sein, die zwangsweise qua Herkunft in islamische Gemeinschaften integriert werden, f\u00fcr die aber das Versprechen der Aufkl\u00e4rung ebenso gilt, solidarisch mit selbstbestimmten Frauen, mit J\u00fcdinnen und Juden sowie Israel als j\u00fcdischem Staat, Homosexuellen, IslamkritikerInnen, Ex-MuslimInnen, AtheistInnen, Gl\u00e4ubigen, deren individuelle Religionsaus\u00fcbung bedroht ist und letztendlich all jenen, die an Freiheit, Gleichheit, Solidarit\u00e4t als universelle Voraussetzung von Emanzipation festhalten und diese Werte \u2013 so wie Samuel Paty \u2013 verteidigen. <\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small\">In diesem Sinne,<br \/>\n<\/span><strong><span style=\"font-size: small\">Keinen Fu\u00dfbreit dem Islamismus!<br \/>\n<\/span><span style=\"font-size: small\">F\u00fcr eine antifaschistische Islamkritik!<\/span><\/strong><\/p>\n<hr \/>\n<h1>Nachtrag: Zerst\u00f6rung des Gedenkorts<\/h1>\n<p><span style=\"font-size: small\">In diesem Beitrag wollten wir eigentlich dazu aufrufen, sich unserer Aktion anzuschlie\u00dfen und auf dem Schlossplatz zu einem sichtbaren, \u00f6ffentlichen Gedenken und einer\u00a0 antifaschistischen Kritik an der islamistischen Rechten beizutragen. Leider wurde der Gedenkort bereits am fr\u00fchen vormittag zerst\u00f6rt.<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-150 \" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/signal-2020-11-07-105640_001.jpeg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"290\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-151 \" src=\"https:\/\/agori.noblogs.org\/files\/2020\/11\/signal-2020-11-07-105640_002.jpeg\" alt=\"\" width=\"219\" height=\"288\" \/><\/p>\n<p><span style=\"font-size: small\">Es ersch\u00fctternd, dass nicht einmal das Gedenken an die Opfer des Anschlags in der \u00d6ffentlichkeit m\u00f6glich ist. Die Bilder, die uns erreichten zeigen, dass u.a. die Fotos der Opfer und die Namen der Anschlagsorte, die wir dort angebracht hatten, zerrissen und unser Transparent vom Baum heruntergerissen wurde. Bei wem selbst die Fotografien und die Erinnerung an die Opfer einen solchen Hass ausl\u00f6sen, wird aller Wahrscheinlichkeit nach der Denkweise der IslamistInnen nicht allzufern stehen. Wir sind schockiert \u00fcber diesen widerw\u00e4rtigen Angriff, der auch zeigt, wie bitter notwendig unsere Kritik am Islamismus ist. Den unbekannten T\u00e4terInnen sei eins gesagt: Wir werden uns durch euch garantiert nicht davon abhalten lassen, kritisch auf die Denkweisen und Strukturen aufmerksam zu machen, die ihr mit eurem ekelhaften Angriff auf das Gedenken an ermordete Menschen aktiv unterst\u00fctzt.<br \/>\nWeil wir das Gedenken trotz allem noch \u00f6ffentlich sichtbar machen m\u00f6chten, wollen wir versuchen, einen anderen Ort finden, an dem wir zumindest das Transparent noch einmal aufh\u00e4ngen k\u00f6nnen.<\/span><\/p>\n<p><strong><span style=\"font-size: small\">Nieder mit dem Islamismus und seinen Unterst\u00fctzerInnen!<\/span><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir m\u00f6chten den Opfern der islamistischen Anschl\u00e4ge in Dresden, Conflans-Sainte-Honorine, Nizza, Kabul und Wien gedenken. Unser Beileid gilt ihren Angeh\u00f6rigen und FreundInnen und unsere Solidarit\u00e4t den zahlreichen Verletzten, die hoffentlich bald und vollst\u00e4ndig genesen m\u00f6gen. 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